Philosophische Haltung

Auf festem Boden

Durch unsere langjährige Beschäftigung mit der Philosophie haben wir gelernt, philosophisch zu denken und mit einer philosophischen Haltung an die Dinge heran zu gehen.

  • Wir vertreten das Menschenbild der Aufklärung. Kants „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“ halten wir für die wichtigste Forderung der Philosophie.
  • Realität ist komplex. Zu erkennen, was real ist, ist unbedingt erforderlich, aber nicht immer eine leichte Aufgabe. Es erfordert vernetztes Denken.
  • In einer Entscheidungssituation sollten zahlreiche Optionen bedacht werden. Bevor die Entscheidung für eine Option fällt, sollten auch die Handlungskonsequenzen bedacht werden.  
  • Wahrheit ist etwas anderes als Gewissheit. Auch wenn mir eine Sache so gewiss ist, dass ich daran nicht zweifle, heißt das noch nicht, dass sie wahr ist. Jedes Wissen ist vorläufig.
  • Das Altbewährte ist nicht immer das Gute. Viele Patentrezepte und Selbstverständlichkeiten sind überflüssig oder gar schädlich, ohne dass es bemerkt wird. In vielen Situationen kommt es daher darauf an, neue Wege zu gehen.
  • Der Dialog ist ein wichtiges Mittel, wenn Menschen gemeinsam Probleme lösen wollen. Die Wahrheit beginnt zu Zweit. Nur im Dialog können neue Erkenntnisse gewonnen werden. Der Dialog erfordert ein wertschätzendes
    Miteinander-Umgehen.

Diese philosophische Haltung lassen wir in unsere Arbeit einfließen.

Philosophische Methoden

Methodisches Vorgehen

Sowohl bei der Lösung einzelner Probleme wie auch bei Einzel- und Gruppencoachings gehen wir methodisch vor. Um Sie bestmöglich darin zu unterstützen, Lösungen zu finden, greifen wir auf Werkzeuge zurück, die sich bereits seit vielen Jahrhunderten bewährt haben – die Denk- und Kommunikationswerkzeuge großer Philosophen. Dazu gehören zum Beispiel:

Begriffsklärung: Die Begriffsklärung ist die Voraussetzung für jeden Konsens, etwa im Meeting, im Projekt oder in der Zielfindung. Wenn hingegen unklar ist, was Miteinander-Sprechende unter zentralen Begriffen verstehen, wird jedes Gespräch scheitern.

Hinterfragen: Hinterfragen ist der Schlüssel, um Probleme zu lösen, neue Perspektiven zu finden und zum Kern einer Sache vorzudringen. Wer fragt, der führt, heißt zu Recht eine bekannte Dialektikregel.

Fallbeispiele: Die Arbeit mit exemplarischen Beispielen aus der Philosophie und realen Beispielen aus der Wirtschaft dient der Veranschaulichung. Wir nutzen in Gesprächen Fallbeispiele aus unserer Arbeit und aus der Praxis unserer Klienten.

Konsensfindung: Um Mitarbeiter von einer bestimmten Sache zu überzeugen, ist ein echter Konsens unter allen Beteiligten notwendig. Wichtig dabei ist, Einwände Ernst zu nehmen, auf den Wahrheitsgehalt zu prüfen und angemessen zu reagieren, so dass keine Demotivation entsteht.

Verallgemeinerung: Die Realität ist komplex und unübersichtlich. Mit der Methode der Verallgemeinerung (Abstraktion) schaffen wir Orientierung im Denken und für das eigene Handeln.

Metakommunikation: Das moderierte Gespräch über vergangene Gespräche hilft unseren Klienten, das bisherige Vorgehen und Erlebte zu reflektieren. Was war gut? Welche Optionen wären angemessener gewesen? Welche Folgen hatten einzelne Gesprächsbeiträge? Die Metakommunikation dient dazu, einerseits aus den eigenen Beiträgen zu lernen, andererseits die Reaktionen der anderen besser zu verstehen.

Visualisierung: Das Besprochene und Erarbeitete halten wir fest und stellen es den Teilnehmern zur Verfügung. So profitieren sie auch später im Berufsalltag davon.